Überseequartier

Hamburg 2019-2022

Architektur:
HPP International, Düsseldorf (Masterplan)
Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg
Carsten Roth Architekt, Hamburg
Christian de Portzamparc, Paris
Hild and K Architekten, München
kbnk, Hamburg
Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart
léonwohlhage, Berlin
UN Studio, Amsterdam
SOBEK Design Stuttgart (Glasdach)

Tragwerksplanung:
WTM Engineers, Hamburg & Berlin
Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft, Düsseldorf (Bauteil A)

Auftraggeber:
ZECH Hochbau AG, Stuttgart
LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen
ÜSQ Development GmbH, Düsseldorf (URW)

Visualisierungen:
© moka-studio 2017

Das Westfield Hamburg-Überseequartier ist als integrierter Stadtteil und zentraler Baustein der Hamburger HafenCity konzipiert, der Raum zum Leben und Arbeiten mit attraktiven Kultur- und Freizeitangeboten sowie Einkaufs- und Entertainmentkonzepten verbindet.

Insgesamt 14 Gebäude umfasst das Baufeld. Diese stehen auf zwei bzw. drei gebäudeübergreifenden Untergeschossen. Durch die unterschiedlichen Nutzungen – Parken in den untersten Ebenen, darübel Handel, Gastromie, Büros, Wohnungen, Hotels und ein Kreuzfahrtterminal – entstehen diverse Abfangesituationen, Träger mit großen Spannweiten und hochbelastete Stützen.

Diese Bauteile werden überwiegend als Stahlverbundbauteile ausgeführt. Ein erstes Highlight war dabei die Abfangung von zwei Stahlbetonkernen sowie angrenzender Stützen und Wände durch Verbundträger über dem 3. Untergeschoß.

Über dem Mall-Bereich gibt es diverse weitgespannte Träger, die aufgrund der Tiefe des Baufeldes mittels SPMTs zur Montagestelle gefahren wurden.

Im Bereich des Kreuzfahrtterminals überspannen komplexe, sehr hoch belastete Trägerroste das Busterminal. Aufgrund der Hotelnutzung darüber sind auch bis ins 1.OG Abfangekonstruktionen erforderlich, die teilweise als zweigeschossige Fachwerke ausgeführt wurden.